Perle des Oberallgäu

Reizevolle Wandermöglichkeiten - Aussichtsreiche Lage - Uralte Dorfkirche

Eine der reizvollsten Ortschaften des Oberallgäu ist der Ortsteil Imberg von Sonthofen. Durch seine erhöhte Lage genießt man prächtige Ausblicke hinüber zur Hörner- und Nagelfluhkette, zum Grünten und hinunter in das Iller- und Ostrachtal.

Nach den Aufzeichnungen in den Geschichtsbüchern ist Imberg eine der ältesten Ansiedlungen im Oberallgäu.

Max Förderreither schreibt auch in seinem Buch „Die Allgäuer Alpen“ von dem „uralten Imberg“ bei dem im 15. Jahrhundert noch Eisenerz geschürft wurde.

Der Bergbau im Allgäu geht zurück auf Graf Hugo von Rothenfels, der im 14. Jahrhundert die Bergwerksrechte (altdt. Bergwerksregal) erhalten hat.

Josephsstollen Imberg bei Sonthofen
Josephsstollen Imberg bei Sonthofen
Josephsstollen Imberg bei Sonthofen
Josephsstollen Imberg bei Sonthofen
Alte Transportbahn Imberg nach Altstädten
Alte Transportbahn Imberg nach Altstädten
Dorf Imberg mit den Allgäuer Hochalpen
Dorf Imberg mit den Allgäuer Hochalpen

Eine Wanderung nach Imberg ist von mehreren Ausgangspunkten reizvoll. Von Sonthofen kommend über das Schwäbeleholz, Margarethen durch den Löwenbachtobel, vom Ostrachtal kommend über die Fahrstraße, von Vorderhindelang über den Wiesenweg über Liebenstein und Groß, von Hindelang mit der Bergbahn unterhalb des Imberger Horns über den Panoramaweg durch das Strausbergwandergebiet.

Imberg hat sich seinen eigenwilligen Charakter als typisches Allgäuer Bergdorf mit einer Dorfwirtschaft, die die Wirtshauskultur und Traditionen pflegt, bewahrt. Das Plätschern der Brunnen, eine friedliche Stille, inmitten der herrlichen Allgäuer Berglandschaft, geben Imberg den wohltuenden Reiz eines abseits gelegenen Bergdorfes.

Die Kapelle St. Katharina ist die Zierde des Ortes und ein wertvolles Kulturdenkmal. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kapelle am 29. November 1417. Der Konstanzer Bischof verlieh damals jedem Besucher den Ablass; allerdings war dies mit Auflagen verbunden. Im Jahr 1517 bestätigte der Augsburger Bischof Heinrich von Lichtenau eine Ewige Messe, die die Gemeinde Imberg gestiftet hatte.

Kapelle St. Katharina
Kapelle St. Katharina
Altar der Kapelle St. Katharina
Altar der Kapelle St. Katharina

Sicher wird nun ein frischer Trunk oder eine Brotzeit im familiengeführten Berggasthof Sonne besonders wohltun. Jeder Wanderer wird überrascht sein von den entzückenden landschaftlichen Motiven, die ihm nur einen knappe Gehstunde oberhalb Imbergs begegnen. Die sumpfigen Bergwiesen im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen bergen im Sommer eine prächtige Berg Flora, dazwischen die kleinen Berghüten und Heustadeln und im Hintergrund eine herrliche Bergkulisse.