Hausbrauerei

Herzlich willkommen in unserer Hausbrauerei!

Aus der privaten Liebe zum BIER ist eine Leidenschaft geworden. Nach der Übernahme der Traditionsgaststätte und Hotel BERGGASTHOF SONNE haben wir uns vorgenommen die Liebe zum BIER auch unseren Gästen zu vermitteln.

 

Um es gleich vorweg zu sagen: Unser Bier brauen wir nur wenn wir Zeit und Muse dazu haben. Nicht selten müssen wir leider unseren Gästen sagen, dass sie sich noch ein oder zwei Wochen gedulden müssen um unser Bier genießen zu können.

Alle 14 Tage oder auf GRUPPENANFRAGE machen wir unsere beliebten Brauabende (ca. 3 Stunden) . Bitte schauen Sie hierzu in unseren Veranstaltungskalender auf unserer Webseite oder rufen Sie uns hierzu an.

Was brauen wir? In unserem Repertoire haben wir zur Zeit:

  • Weizenbier hell und dunkel
  • Dunkelbier
  • Kellerbier
  • Doppelbockbier
  • Kräuterbier - zur Zeit unser beliebtestes Bier

Bier füllen wir nur in unsere Fässer ab und verkaufen keine Flaschen bzw. Bier außer Haus.

 

Brauabend im Berggasthof Sonne in Imberg

 

In unseren rustikalen Gaststuben und Wintergarten führen wir Sie kulturell und kulinarisch innerhalb von 3 Stunden in die Welt der Bierherstellung ein.

Was erwartet Sie?

1. Begrüßung
2. Geschichte des Bieres
3. Überblick über die Phasen der Bierherstellung

4. An einer mobilen Brauanlage brauen wir ein Bier. Beispielhaft werden Sie die Phasen des Abläuterns und des Hopfenkochens begleiten und selbst Hand anlegen


5. Sie genießen ein Brauermenü und verkosten dazu verschiedene Biere
6. Verschiedene Informationen zum Thema Bier runden die Veranstaltung ab

Maximale Teilnehmerzahl 15 Personen. Preis pro Person ab 52 Euro. Auf Anfrage für Ihre Gruppe individuelle Schwerpunkte und Inhalte.


Anmeldung / Reservierung ist erforderlich.

Immer wieder wird hierzulande ein großer Rummel um das Reinheitsgebot gemacht. Bei genauerer Betrachtung platzt das Ganze aber wie eine Seifenblase. Zuerst einmal: Das so hoch gelobte Bayrische Reinheitsgebot von 1516 ist weder das erste, noch hat es etwas mit Verbraucherschutz zu tun.

Es gab schon vorher in einer Reihe von Städten ähnliche Vorschriften, so in Weimar 1348 (nur Malz und Hopfen), München 1363 (nur Gerste, Hopfen und Wasser), Weißensee (Thüringen) 1434 (nur Wasser, Malz und Hopfen).

Um 1516 wurde in Bayern das Weizenbier immer beliebter. Was durch das Reinheitsgebot (nur Gerste, Hopfen und Wasser) praktisch verboten wurde. Ironischerweise hielten sich aber gerade die bayrischen Herzöge nicht an ihr eigenes Reinheitsgebot: Wer Weizenbier trinken wollte, mußte es bei den herzöglichen Brauereien kaufen.

Mit dem Hopfen war es ähnlich: Zur damaligen Zeit war es üblich, das Bier mit anderen Pflanzen zu würzen, weit verbreitet waren Gagel und Porst, Hopfen war in vielen Städten zum Bierbrauen sogar verboten. Das Problem dabei: Gagel und Porst sind Pflanzen, die es in Bayern nicht gab. Auch hier nur ein Schutz der einheimischen Hopfenproduktion und Unabhängigmachen von Gewürzimporten.

Noch ein Argument wird oft gebracht: Durch das Verbot von Weizen zum Bier brauen sollte die Versorgung mit Brotgetreide gesichert werden. Wenn aber Gerste knapp und damit teurer wird, wird eben statt Weizen Gerste angebaut bzw. importiert, einfach weil es sich mehr lohnt. Dann gibt es aber trotzdem nicht mehr Brotgetreide.

Das Einzige was man wirklich als Verbraucherschutz gelten lassen könnte, war das Verbot der Verwendung von berauschenden Giftpflanzen zum Bierbrauen. Historisch belegt ist die Verwendung von Bilsenkraut, das auch in diversen Hexensalben verwendet wurde. Der Wirkstoffgehalt in den Pflanzen schwankt aber so stark, daß der „Genuß“ von solchen Bier zum russischen Roulett wurde.

Nach dem jetzt gültigen Gesetzen dürfen bei obergärigen Bieren Zucker und Süßstoff zugesetzt werden, und auf Sonderantrag auch andere für Lebensmittel zugelassene Stoffe. Außerdem dürfen „Klärmittel für Würze und Bier … verwendet werden, die … bis auf gesundheitlich, geruchlich und geschmacklich unbedenkliche, technisch unvermeidbare Anteile wieder ausgeschieden werden.“ Nicht nur daß diese Klärmittel nicht deklariert werden müssen, dank dieser Gummi-Formulierung gibt es keinerlei Grenzwerte, und Kontrollen schon gar nicht. Soviel zur angeblichen Reinheit.

DESHALB: Ein Grund (oder eine Frage der Notwehr) sein Bier selbst zu brauen.